Schlosskirche Köpenik

 

An der Mündung der Dahme in die Spree, in unmittelbarer Nähe zur Altstadt von Berlin-Köpenick (heute Bezirk Treptow-Köpenick) steht das barocke Wasserschloss der Hohenzollern seit dem 17. Jahrhundert auf den Überresten einer slawischen Burg aus dem 13. Jahrhundert – erbaut im Stil des holländischen Barock. Es blieb seitdem weitgehend unverändert und strahlt noch immer den gleichen herrschaftlichen Prunk aus, wie schon vor 400 Jahren – ein seltenes und besonderes Kleinod!
Gegenüber dem Schloss entstand 1682 – 1685 die Schlosskirche, entworfen von dem jungen Architekten Johann Arnold Nering. Dort konnten sowohl die Höflinge als auch die Hugenotten, die als Glaubensflüchtlinge nach Berlin, Neukölln und Köpenick kamen, Gottesdienst halten. Die Kirche, ein kuppelbekrönter Zentralbau mit Rundbogenfenstern und erinnert somit an die Kirchenbauten der Hugenotten in Frankreich, die „temples“. Da sie als Hofkirche erbaut wurde, ist sie in ihrem Inneren vergleichsweise sehr reich ausgestattet. Die von Giovanni Caroveri gestaltete Stuckdecke und das Wappen und die Büste von Elisabeth Henriette, der ersten Frau des nachmaligen Kurfürsten und Königs Friedrich III./I. von Brandenburg-Preußen, sind nur ein kleiner Teil dessen, was es im Inneren zu Bestaunen gibt.

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Schlosskirche Köpenik

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Schlosskirche Köpenik 52.443900, 13.572800 Schlosskirche Köpenik Freiheit 14 12555 Berlin Tel.: 030 6 55 70 32 Fax: 030 917 08 955 http://www.schlosskirche-koepenick.de/

 


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