KulturSchlagLicht in Steinhöfel

KulturSchlagLicht im Ensemble Steinhöfel

Am 02.11.2018 lockt KulturSchlagLicht zu einem Wandelkonzert im gesamten Ensemble Steinhöfel bei Fürstenwalde

Vorläufiger Ablaufplan

17:30 Uhr Eröffnung / Konzert historische Bibliothek im Schlosspark
18:20 Uhr Lesung im Alten Amtshaus
19:00 Uhr Soundinstallation Kirche
19:30 Uhr Konzert Kirche / Lichtinstallation
20:15 Uhr get together mit Musik im Salon des Schlosses

Besetzung:

Orgel – Prof. Matthias Eisenberg

Sopran – Johanna Krumin

Oboe – Andreas Wenske

Lesung – Raphael Dwinger

Moderation – Anna Barbara Kastelewicz

Soundinstallation – Leon Schmidt

Lichtinstallation / Regie – Peter Müller

 

Eintritt: 16,50 € , ermäßigt 8 €
Darin enthalten ist die Ausstellung im Alten Amtshaus.

Besucher unserer Veranstaltungen geben ihre Einwilligung dazu, dass im Rahmen der Veranstaltung Ton-, Foto- und Filmaufnahmen gemacht werden und diese ohne zeitliche und räumliche Beschränkung veröffentlicht werden, und zwar seitens der Presse, ggf. auf den websites des Veranstalters, sowie des Festivals KulturSchlagLicht, seiner assoziierten Partner und den dazu gehörenden Social Media Kanälen.

Die Einwilligung ist nicht widerrufbar und erfolgt ausdrücklich unter Verzicht auf einen Vergütungsanspruch.

 

Die Künstler

Prof. Matthias Eisenberg stammt aus einem traditionsreichen, musikalischen Umfeld: 1956 wurde er in Dresden geboren. Seit seinem fünften Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht und nach den ersten Versuchen an der Orgel war er schon ab dem neunten Lebensjahr Organist in seiner sächsischen Heimatstadt und an verschiedenen umliegenden Kirchengemeinden sowie dann fünf Jahre lang Mitglied des Dresdner Kreuzchores.

Er studierte in Leipzig an der Hochschule “Felix Mendelssohn Bartholdy” bei Wolfgang Schetelich. Eisenberg war Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf der Grundlage seines umfassenden, jederzeit abrufbereiten Repertoires hatte er sich eine für einen Organisten ungewöhnliche Popularität erspielt. Zudem gilt er als Meister der freien Improvisation. Bei zahlreichen Orgelneubauten und -renovierungen wird er als Orgelspezialist hinzugezogen.

1980 wurde er als Gewandhausorganist zu Leipzig verpflichtet, wo er gleichzeitig Cembalist des Leipziger Bachorchesters war.
1986 erfolgte die Übersiedlung in den Westen. Nach kirchenmusikalischer Tätigkeit in Frankfurt am Main und Hannover konzertierte er als Organist und Cembalist und spielte zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen ein. Konzertreisen führen ihn in viele europäische Länder, außerdem in die USA, nach Kanada, Lateinamerika, Indien, Russland und Fernost.

Von 1992 bis 2004 war Eisenberg Kirchenmusiker an St. Severin in Keitum / Sylt. Von dort aus setzte er seine Konzerttätigkeit auf dem Festland unvermindert fort. Zu einem geradezu triumphalen Erfolg wurde im Januar 2001 sein erster Auftritt nach 15 Jahren im Leipziger Gewandhaus: In dem seit Wochen ausverkauften Haus erklatschte sich das Publikum mit stehenden Ovationen eine Zugaben-Serie von mehr als einer Stunde.

Im Jahre 2003 wurde Matthias Eisenberg zum Professor und Kirchenmusikdirektor ernannt.

Von November 2004 bis Juni 2013 war er Kantor und Organist im Schwesternkirchenverbund der Moritz-, Luther- und Johanniskirche in Zwickau mit Wohnsitz in der erzgebirgischen Bergstadt Schneeberg. Ende 2012 verzog Eisenberg nach Straupitz im Spreewald.

 

Johanna Krumin studierte in ihrer Heimatstadt Berlin Gesang sowie Kirchenmusik. Während des Studiums arbeitete sie im Lehrauftrag für Chorleitung und Gesang sowie fest angestellt im Rias Kammerchor Berlin.

Es folgten Bühnen-Engagements, sowie rege Konzerttätigkeit u.a. auf dem Bachfest Leipzig, dem MDR Musiksommer, mit dem Leipziger Kammerorchester, dem Deutschen Kammerorchester, dem Gewandhaus-Oktett, dem Bach Collegium Berlin, dem BSO, dem Konzerthausorchester Berlin, der Potsdamer Kammerakademie, der Neue Westfälischen Philharmonie, dem Filmorchester Babelsberg, dem Bratislava Kammerorchester, auf verschiedenen europäischen Kammermusikfestivals, in Form von Rundfunkkonzerten und CD-Einspielungen.

Darüber hinaus kommt es regelmäßig zu künstlerisch-musikalischer Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Deutschem Bundestag, dem Auswärtigen Amt Deutschland, dem Goethe-Institut, dem Olympiastadion Berlin, Phase 7 performing art und als Co-Trainierin mit dem Leadership Orchestra (inhouse trainings).

Ihre aktuelle vom Bayerischen Rundfunk koproduzierte Lied-Solo-CD hat den supersonic award Schallplattenpreis gewonnen.

Andreas Wenske besuchte die Spezialschule für Musik in Berlin und studierte in Berlin Oboe bei Volkmar Besser (Staatskapelle Berlin) und Prof. Burkhard Glaetzner, sowie Klavier. Während seines Studiums beschäftigte er sich intensiv mit den Fächern Cembalo, Orgel und Improvisation.

Nach seiner Tätigkeit als stellvertretender Solo-Oboist an der Neubrandenburger Philharmonie wirkt er als freiberuflicher Musiker in verschiedenen Kammerorchestern mit, u.a. im Deutschen Kammerorchester Berlin und im Neuen Bachschen Collegium Musicum Leipzig. Als Solist tritt er deutschlandweit auf wie z.B. in der Fernsehübertragung eines Improvisationskonzertes auf Schloss Rheinsberg in der Reihe “Podium junger Künstler” in der ARD und beim Kissinger Musiksommer.

Er hat einige Kinderopern komponiert (Mozart auf Reisen, der Kleine Prinz, die Bremer Stadtmusikanten reisen um die Welt).

Seit einigen Jahren ist Andreas Wenske auch pädagogisch tätig als Fachbereichsleiter an der Musikschule Hugo Distler e.V. und als Gastdozent der Landesmusikakademie Berlin. Als Cembalist begleitet er regelmäßig Kammermusik- und Instrumentalkurse (u.a. bei Charlotte Lehmann und Mark Tucker) und ist als Juror beim Wettbewerb “Jugend musiziert” tätig.

Anna Barbara Kastelewicz erweitert seit diesem Jahr die Kulturfestspiele in Schlössern und Gärten, gegründet 2016, nun gemeinsam mit der Sopranistin Johanna Krumin um eine Grenzen überschreitende Ausrichtung: Das Festival KulturSchlagLicht.
Von 2007 bis 2013 hatte sie die künstlerische Leitung des „Musikfestivals Lüneburger Heide“ inne.
Anna Barbara Kastelewicz, selbst Barockviolinistin sowie Moderne Violinistin, arbeitet genreübergreifend. Sie verbindet verschiedene Künste miteinander und moderiert ihre Konzerte.

Ergebnisse aus ihrer musikwissenschaftlichen Arbeit präsentiert sie in Projekten und Konzerten, begleitet von Moderation und Vorträgen.

Aktuell zum 50. Jahrestag Niederschlagung des Prager Frühlings 2018 stellt sie eine Komposition von Kurt Hauschild, die dieses Thema zum Anlass und Inhalt hat, mit Konzert, Vortrag und neuer CD-Aufnahme vor.

Im Oktober 2018 präsentiert sie auf Einladung auf der internationalen Konferenz der Université de Montréal / Canada “Music and the Nation III – MUSIC IN POSTWAR TRANSITIONS” ihre musikwissenschaftliche Forschung.

Anna Barbara Kastelewicz ist als Lehrbeauftragte an Hochschulen für Musik tätig und lebt als freischaffende Künstlerin in ihrer Geburtsstadt Berlin.

 

Raphael Dwinger, geboren 1986, stand von 2006 bis 2008 bei SonyBMG als Gitarrist der Band Fertig Los! unter Vertrag. Ihre erste Single „Ein Geheimnis” kam 2007 heraus und platzierte sich ebenso wie das Album „Das Herz ist ein Sammler” auf Anhieb in den deutschen Charts. Mit Fertig los absolvierte er unter anderem als Vorband von Pink, Silbermond, Wir sind Helden und Sportfreunde Stiller über 200 Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Fertig Los! gewannen zahlreiche Preise wie den Radio Galaxy Award und den Bayerischen Musiklöwen und wirkten 2006 mit dem Lied „Links, Rechts, Links” an den Dreharbeiten zum Tatort „Schwelbrand” mit.
Gemeinsam mit dem Kabarettisten Maxi Schafroth initiierte er auch die Kinofilm-Projekte „Preussens Gloria I und II” (Regie: Christopher Schlierf). An der Realisierung dieser Reihe satirischer Historienfilme ist er als Drehbuchautor, Produzent und Darsteller mehrerer Hauptrollen beteiligt.
2011 realisierte er zusammen mit dem Regisseur Tobias Ginsburg nach 2 Jahren Recherche den dokumentarischen Theaterabend „Nestbeschmutzung“, in welchem sich Dwinger mit der Rolle seines Großvaters als Schriftsteller im Dritten Reich auseinandersetzt.
Von 2010 bis 2013 studierte er Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen/Bochum. Hier arbeitete er unter anderem mit dem Regisseur Nuran David Calis, mit dessen Stückentwicklung „Kinder der Revolution“ er mit seinem Jahrgang den „Preis der Friedel-Wald-Stiftung“ auf dem Schauspielschultreffen 2013 in Berlin gewann.
Von 2014 bis 2017 war Raphael Dwinger Mitglied des Berliner Ensembles und arbeitete mit Regisseuren wie Claus Peymann, Robert Wilson, Manfred Karge, Franz Wittenbrink, Katharina Thalbach und Leander Haußmann. 2016 spielte er unter der Regie von Nicolas Charaux die Titelrolle in Roger Vitracs „Victor oder die Kinder an die Macht. In seiner Zeit am Berliner Ensemble wirkte er in über 30 Inszenierungen mit.
Er wirkte in vielen Film und Fernsehproduktionen mit, so 2009 in „Aber Jetzt erst Recht“, Regie Nicolai Müllerschön, 2010 in „Sommer der Gaukler“, Regie Marcus H. Rosenmüller, 2012 in „Great“, Regie Andreas Henn und 2014 in „Bibi und Tina 2 – Voll Verhext“, Regie Detlev Buck.

Seit 2018 ist Raphael Dwinger als Freischaffender Schauspieler, Sprecher, Musiker und Autor tätig.

Leon Schmidt – Vita folgt in Kürze.

 

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